KiDeTi – Kinder – Tiere und Demenz

Seit dem 04.09.2019 findet im 10.Jahrgang im Profil Gesundheit & Soziales ein Projekt der besonderen Art statt: KiDeTi – Kinder – Tiere und Demenz, Worum geht es da eigentlich? Auf der Homepage von KiDeTi e.V. findet man folgendes:
„Im Jahr 2050 werden drei Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein und damit zu einem therapeutischen und das ist eine enorme therapeutische und gesellschaftliche Aufgabe. Der Einsatz von Robotern in der Altenpflege wird immer weiter vorangetrieben.
Mit unseren Projekten möchten wir einen Beitrag zu einem menschlichen und persönlichen Miteinander leisten, indem wir Kinder, Demenz erkrankte und Tiere zusammen bringen. Ein Therapiebegleithund öffnet dabei nicht nur Türen und Herzen von Alt und Jung, sondern bildet eine stabile Brücke zwischen den beiden Generationen, die ohne Scham überschritten werden kann. Beide Generationen lernen im aktiven Zusammensein voneinander. Wir bringen den Kindern den artgerechten Umgang mit Hunden nahe und stellen Berufe wie beispielsweise den des Ergotherapeuten, der Pflegekraft oder des Tierarzt vor. Die Senioren werden aus ihrer Einsamkeit und Lethargie geholt und können im Miteinander mit den Kindern ihre wertvollen Erfahrungen an sie weitergeben. Gleichzeitig werden u.a. die Erinnerung und die Mobilität aktiviert. Das Selbstwertgefühl wird wieder bestärkt und die Kommunikation angeregt. Die Projekte werden von ausgebildeten, zertifizierten Therapiebegleithundeteams durchgeführt und auf einem fachlich anspruchsvollen Niveau begleitet. Die Projektleiter sind erfahren im Umgang mit Kindern und demenzerkrankten Senioren. Auch unsere Hunde sind speziell in der Arbeit mit demenzkranken Senioren und mit Kindern ausgebildet und erfahren. Sie werden regelmäßig tierärztlich untersucht und von ihren Ausbildungsinstituten regelmäßigen Nachprüfungen unterzogen.“ (Quelle: https://www.kideti.de/Home/) Unser Profilkurs wird sich in diesem Halbjahr mit dem Projekt beschäftigen. Dabei ist unser Kooperationspartner das wfbm-Wohnheim „Lüttje Dörp“ in Aurich-Kirchdorf. In mehreren Modulen lernen unsere Schülerinnen und Schüler die Arbeit des wfbm-Wohnheims mit den behinderten Menschen und einem Therapiehund in der Schule theoretisch kennen. Dann verbringen die Schüler eine gewisse Zeit im Wohnheim und wenden ihr bereits erlerntes Wissen an, machen ihre individuellen Erfahrungen und werten diese in einer abschließenden Phase in der Schule wieder aus.
Wir sind gespannt auf dieses tolle Projekt!

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